Entwicklungsschritte der opdi-tex GmbH

1986 bis 2000

Karl-Ludwig Schinner, der Gründer der opdi-tex GmbH, sammelt Erfahrungen im Bereich der industriellen Bildverarbeitung. Dabei arbeitet er mit Laserscannern + CCD Kameras (charge-coupled device sensors) an Materialien wie Textilien, Stahl, Photopapier, Film und CDs .

2000

Gründung der opdi-tex GmbH. Das Ziel ist die Entwicklung eines Inspektionssystems für die Webmaschine.

2002

Verkauf der Technologie zur Inspektion an der Webmaschine an einen Schweizer Konzern. Dieser ist Weltmarktführer im Bereich der Qualitätskontrolle in der Textilindustrie.

2003

Entwicklung eines Auflicht- Zeilenscanners mit telezentrischer Optik für die Verpackungsindustrie. Damit wurde die Bildauswertung deutlich einfacher.

2004

Aufbau der Serienproduktion für die Auflicht- Zeilenscanner mit einem mechanischen Zulieferer. Entwicklung eines Durchlicht Zeilenscanners. Er reinigt sich selbst und hat bei reduzierten Kosten eine hohe Auflösung.

2005

Entwicklung eines Durchmesser Messsystems für heiße Stahldrähte. Mit diesem werden Drähte, die sich mit 20 m/sec bewegen und ca 600 Grad heiß sind, auf 30 um genau vermessen. Das Unternehmen erreicht einen Umsatz über 500 000 EUR und stabilisiert sich.

2006

Wiedereinstieg in die Qualitätssicherung in der Textilindustrie.

Entwicklung der Optik / Mechanik für ein 3D Messsystem für den Automobilbau. Hier entstand ein Verfahren, welches seitdem im Bereich der Fadendetektion für bunte Fäden weiter entwickelt wird.

2007

Umstellung des Auflichtscanners auf neue Hardware-Eigenentwicklung. Erweiterung um integrierte, modulierbare LED Linienlichtquelle.  Der Sensor wird auf RGB (rot, grün, blau) Bildaufnahme erweitert. Er erlaubt Farberkennung und bessere Detektion von Veränderungen in Ihrem Produkt.
Der Umzug in das neue Firmengebäude nach Eresing stellt die Weichen für weiteres Wachstum.
Der Umsatz steigt auf über 1.000.000 € pro Jahr.

2008

Entwicklung einer Auswertesoftware für ECC200 Codes. Diese Codeerkennung bildet die Basis für das heute in Einsatz befindliche patentierte Stereoverfahren.
Erweiterung der Mitarbeiterzahl auf 9.

2009

Umstellung der CCD Zeilenscanner auf eine höchst auflösende Farbzeile. Die Auflösung steigt auf 45 um pro Bildpunkt und Farbe. Dies sind 1200 Pixel pro mm² maximal. Er eignet sich damit auch für feinste Gewebe.

2010

Entwicklung eines Stereo-Systems mit Ausleuchtung durch industrietauglichen Beamer zur räumlichen Analyse. Dies bildet die Basis für eine 3D mehrfach Lichtschranke mit der sich das räumliche Vorhandensein von Gegenständen, Produkten oder Maschinenteilen im Raum ( z. B: am Roboterarm ) feststellen lassen.

2011

Entwicklung eines speziellen robusten Systems zur farbunabhängigen Kantenantastung (Messmaschine) und Lageerkennung unterschiedlichster Materialien. Es ist robust gegenüber Verschmutzung und trotzdem hochauflösend.

2013

Entwicklung einer neuen auf Zeilenscannern basierenden Stereobetrachtung zur zuverlässigen Objekterkennung nahezu unabhängig von Helligkeit und Reinfektionseigenschaften der Produkte. Damit wird die 3. Dimension der Bildverarbeitung zugänglich und Fehler in der Kontur von Objekten müssen nicht mehr über die Helligkeit im Bild erfasst werden.

2014

Heute sind ca. 1200 unserer Bildverarbeitungssysteme im Einsatz. Sie laufen in der Regel im 24 Stunden-Betrieb.  Die Scanner und Kameras sind dabei auch unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen im Einsatz, z. B. in Kühlräumen und nach Öfen, in Reinräumen und im Lebensmittelbereich.

Pro Jahr kommen ca. 100 – 200 Systeme neu hinzu.

Als Unternehmen des Maschinenbaus erhalten Sie bei opdi-tex, intelligente Sensorik zur Erfassung der Lage und Qualität Ihrer Produkte um deren Qualität zu beurteilen und letztendlich um Ihre Produktion effizienter zu machen.